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GB* 6_14_15

BürgerInnenbeteiligung bei der Neugestaltung des Forschneritschparks

Der stark frequentierte Forschneritschpark an der Johnstraße, auch Johnpark genannt, wird auf Initiative des 15. Bezirks neu gestaltet und künftig zusätzliche Spiel- und Freizeitangebote bieten. Im Herbst 2016 startete die GB*6/14/15 deshalb einen Beteiligungsprozess zur Freiraum-Neugestaltung. Die Ergebnisse dieser ersten Beteiligungsrunde wurden der MA 42 (Wiener Stadtgärten) übergeben, die einen Vorentwurf erarbeitete.

 „Ich unterstütze den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach Mitsprache. Mit den Gebietsbetreuungen Stadterneuerung verfügen wir über ausgewiesene Expertinnen und Experten im Ressort. Wenn es um die Mitsprache und Mitgestaltung der Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Grätzel geht, sind die GB* gefragte Partnerinnen. So auch bei der Neugestaltung des Forschneritschparks, die das Team für den 15. Bezirk mit viel Know-how und Sorgfalt begleitet“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

 „Um den Bedürfnissen der Parknutzerinnen und -nutzer gerecht zu werden, ist es mir sehr wichtig, dass diese Ideen und Verbesserungen zur Parkgestaltung einbringen. Es freut mich daher sehr, dass rund 100 Personen bei den Parkgesprächen im letzten Jahr mitgemacht haben. Ich lade alle Anrainerinnen und Anrainer des Forschneritschparks herzlich zum Mitgestalten und zur nächsten Beteiligungsrunde ein“, hält Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal fest.

Planung gemeinsam mit den ParknutzerInnen

Im Vorfeld des Beteiligungsprozesses führte die GB*6/14/15 Gespräche mit Fachdienststellen des Magistrats, der Bezirksvorstehung sowie lokalen ExpertInnen und analysierte die aktuelle Situation, um die technischen und finanziellen Rahmenbedingungen abzuklären. Auch lokale AkteurInnen und ExpertInnen von Juvivo 15, des Fair-Play Teams, der Tierombudsstelle Wien, der Polizeiinspektion Wurmsergasse, der Volksschule Johnstraße sowie des Landschaftsarchitekturbüros 3:0 wurden frühzeitig in den Prozess eingebunden.

Im Herbst 2016 führte die GB* gemeinsam mit Juvivo 15 sowie dem Fair Play-Team rund 100 Parkgespräche vor Ort. Auch SchülerInnen der Volksschule Johnstraße brachten ihre Wünsche und Bedürfnisse für den „neuen“ Forschneritschpark im Rahmen von zwei Workshops ein.

Aus den Ergebnissen des Beteiligungsverfahrens formulierte die GB*6/14/15 Empfehlungen für die Neugestaltung für die konkreten Planungen der MA 42 (Wiener Stadtgärten).

Ergebnisse des bisherigen Beteiligungsverfahrens im Überblick

  • Die Befragungsergebnisse zeigen, dass das Miteinander im Park trotz der intensiven Nutzung sehr gut funktioniert und kaum Konflikte entstehen.
  • Ein Großteilt der Befragten wünscht sich eine Vergrößerung des Kleinkinderspielbereiches mit zusätzlichen Spielangeboten, ebenso Spielmöglichkeiten für größere Kinder (6-12 Jahre) und Sportangebote für Jugendliche und Erwachsene im Park.
  • Lage, Größe und Ausstattung des Ballspielkäfigs wird vom überwiegenden Teil der Befragten als ideal bezeichnet.
  • Die Hundezone ist für viele HundebesitzerInnen der Umgebung wichtig und soll daher innerhalb des Forschneritschparks erhalten bleiben.
  • Der vorhandene Baumbestand wurde von vielen ParknutzerInnen und ExpertInnen als unbedingt erhaltungswürdig bezeichnet.
  • Ein Teil der Befragten wünscht sich wieder ein öffentliches WC.
     

Die Termine

Ausstellungseröffnung „Forschneritschpark NEU“ und 2. Beteiligungsrunde:
Bei der Ausstellung wird der Vorentwurf für die Neugestaltung der Parkanlage gezeigt. Sie wird bis zum 23. Mai 2017 zu sehen sein.

Termin: 11. Mai 2017 um 15 Uhr, im Forschneritschpark

Information vor Ort:

AnrainerInnen und NutzerInnen des Forschneritschparks können auch weiterhin Wünsche und Anregungen zur Neugestaltung des Parks einbringen. MitarbeiterInnen der GB* und MA 42 (Wiener Stadtgärten) informieren vor Ort.

Termine:

Donnerstag, 11. Mai 2017, 15 – 18 Uhr
Dienstag, 16. Mai 2016, 15 – 18 Uhr
Freitag, 19. Mai 2016, 15 – 18 Uhr

Wie geht es weiter?

Im Rahmen der Präsentation des Vorentwurfs für die Neugestaltung des Forschneritschparks werden Anregungen und Rückmeldungen der BürgerInnen in der weiteren Planung berücksichtigt. Der finale Umbauplan wird Ende des Jahres präsentiert. Im Frühjahr 2018 ist der Start für die Bauarbeiten geplant.


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