Zum Inhalt
© Janusch

Jetzt anmelden: 22., OASE22+ – Bauplatz B

Die geförderte Neubauanlage ist ein Siegerprojekt des Bauträgerwettbewerbs „OASE22+". Auf einer rund 3 Hektar großen unbebauten Fläche, gegenüber der OASE22, entstehen auf drei Bauplätzen insgesamt 510 Wohneinheiten, eine Baugruppe, mehrere Geschäftslokale, ein Kindergarten und ein eigener Park. Zusätzlich wird das Gesundheitszentrum MED22 erweitert. Geplant ist eine Siedlung mit den Schwerpunkten Bewegung und Mobilität.
Der Bauträgerwettbewerb ist Bestandteil der Wiener Wohnbauoffensive.

Wohnen mit Essenz

Das Kernstück dieses Projekts ist ein erfolgreiches Zusammenleben. Erreicht wird dies durch einen attraktiven Freiraum, aktive generationenübergreifende Nachbarschaften sowie Platz für Freizeitaktivitäten. Die unterschiedlich gestalteten Sockelzonen, wie der „Aktivsockel“ für Fitness, der „Generationensockel“ in dem sich der Kindergarten und betreute SeniorInnen-Wohnungen widerfinden sowie der „Wohnsockel“, der ein sozial ausgewogenes Wohnungsangebot für Menschen unterschiedlichen Alters und Lebensabschnitts bietet. Großzügige Dachterrassen über den Sockelbereichen dienen als Treffpunkt für alle Generationen sowie zum Urban Gardening.

Eckdaten

  • Neubau
  • 236 geförderte Mietwohnungen, davon 79 SMART-Wohnungen mit Superförderung
  • Bauträger: Gewog und Heimat Österreich
  • Planung: g.o.y.a. und wup
  • Baubeginn: Herbst 2018
  • Bezugstermin: Herbst 2020

Hinweis: Ab 24.01. können sich Wohnungssuchende mit einem Wiener Wohn-Ticket auf www.wohnberatung-wien.at für dieses Planungsprojekt eintragen.

Projektbeschreibung

Das geförderte Neubauprojekt „Quint:ESSENZ“ auf Bauplatz B besteht aus fünf Gebäuden mit 236 geförderten Mietwohnungen, davon 79 SMART-Wohnungen mit Superförderung. Erschlossen werden die Wohnungen über natürlich belichtete Stiegenhäuser. Ganz im Sinne des Generationenwohnens und besonders praktisch für Familien ist der acht-gruppige Kindergarten direkt in der Anlage. Ein/e HausbetreuerIn mit eigenem Büro befindet sich vor Ort. Vorgesehen ist auch ein Paket- und Zustellservice.

Das Wohnungsangebot umfasst Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit durchschnittlichen Größen zwischen 38 und 86 m². Alle Grundrisse sind funktional und erlauben alltagstaugliche Anpassbarkeit entsprechend den barrierefreien Anforderungen. Um nicht gleich ausziehen zu müssen, wenn ein weiteres Zimmer benötigt wird, ist ein Teil der Wohnungen so flexibel, dass ein Kabinett eingebaut oder um ein Zimmer erweitert werden kann. So kann die Wohnung flexibel mit den BewohnerInnen mitwachsen. Die Grundrisse ermöglichen eine Kombination von „Wohnen und Arbeiten“. Alle Wohnungen verfügen über eigene private Freiflächen wie Terrassen, Loggien oder Balkone – teilweise mit Pflanzentrögen und Gartenhütten. Rund 25 Wohnungen des "Generationen-Sockels" werden gezielt an ältere Menschen als (barrierefreie) betreubare Wohnungen durch Caritas für SeniorInnen vergeben. Damit dockt das Wettbewerbsprojekt an bestehende Wohnungsangebote in der benachbarten OASE22 an, vernetzt ältere Menschen im Quartier und nutzt Synergien dort vorhandener Einrichtungen.

Im Zentrum des Quartiers befinden sich der Marktplatz sowie ein Park mit Baumbepflanzungen und Spielplätzen (Kreativbereich, Fitness und Motorik-Felder). Grün- und Freiflächen am Bauplatz B gibt es rund um die Gebäude mit Grätzel-Platz, Kirschen-Anger, Generationen-Spiel, grüne Quartiersgasse mit Spielfeldern, Sitz- und Aufenthaltsbereichen. Ein Angebot flexibel nutzbarer Gemeinschaftsräume und -flächen ist Basis für gemeinsame nachbarschaftliche Aktivitäten in der Wohnhausanlage. So bietet der „Aktivsockel“ Bewegungsflächen im Freien, ein großzügiges Fitnessstudio sowie ein Café. Neben drei Gemeinschaftsräumen gibt es eine Dachterrasse mit anmietbaren Hochbeeten für Urban Gardening und Sitzbereichen mit Pergola. Eine weitere Dachterrasse mit Kleinkinderspielplatz und Sonnendeck befindet sich im Gebäude mit dem Kindergarten. Die Besiedelung der Wohnhausanlange wird für eineinhalb Jahre durch ein Team der Caritas Stadtteilarbeit vor Ort begleitet. Es unterstützt den Besiedelungsprozess und den Aufbau einer lebendigen Nachbarschaft und vielfältigen Gemeinschaft. Geplant sind auch Initiativen zu alternativer Mobilität wie Car-Sharing. Bei der Ausstattung der Gemeinschaftsräume und der Gärten – inklusive eigenem Budget – können die MieterInnen mitbestimmen.

Neben insgesamt 525 Fahrradabstellplätzen gibt es auch mehrere Kinderwagen- und Fahrradabstellräume. Vorgesehen sind auch 205 PKW-Stellplätze in der Sammelgarage des Quartiers.

Lage und Infrastruktur

Das Projektgebiet befindet sich an der Adelheid-Popp-Gasse bzw. der Miriam-Makeba-Gasse in unmittelbarer Nähe der Erzherzog-Karl-Straße sowie Stadlauer Straße. Die Wohnhausanlage ist eine Ergänzung zum benachbarten Wohnprojekt OASE 22. Anschluss an die Südosttangente gibt es über die Erzherzog-Karl-Straße. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugt, hat es nicht weit zu den S-Bahn-Haltestellen Hirschstetten und Erzherzog-Karl-Straße (S80). Die Straßenbahnlinie 25 fährt in Richtung Donauzentrum, Kagran, Floridsdorf. Mit den Autobuslinien 86A, 87A und 95A bringt die BewohnerInnen nach Breitenlee, zum Gewerbepark Kagran bzw. Aspern Nord.

Zur Auswahl stehen auch diverse Geschäfte des täglichen Bedarfs in der Umgebung. Für größere Besorgungen eignen sich das Donauzentrum oder der Gewerbepark Stadlau. Eine gute medizinische Nahversorgung garantieren Ärzte und Apotheken in der Wohnumgebung sowie das SMZ Ost. Im Quartier selbst gibt es das Gesundheitszentrum MED22, welches mit der OASE22+ erweitert wird. Vielseitig ist auch das Schul- und Kindergartenangebot im Grätzel.

In der Freizeit warten auf Bewegungshungrige zahlreiche Radwege sowie diverse Parkanlagen in der näheren Umgebung. Die Blumengärten Hirschstetten, die Erholungsgebiete Lobau und Donauinsel sind ebenfalls nicht weit entfernt. Im Sommer versprechen das nahe Strandbad Stadlau sowie der Badeteich Hirschstetten rasche Abkühlung. Für Unterhaltung und Filmvergnügen sorgt das Kino- und Entertainmentcenter Donauplex im Donauzentrum. In Aspern gibt es zahlreiche Gastronomie-Lokale, wo man sich kulinarisch verwöhnen lassen kann.

Kosten

Für die 157 geförderten Mietwohnungen mit Eigentumsoption betragen die Eigenmittel rund € 400,00/m², die monatlichen Kosten ca. € 7,37/m².

Alternativ kann auch die Kostenvariante ohne Eigentumsoption gewählt werden mit Eigenmitteln in Höhe von € 68,21/m², bei monatlichen Kosten von € 8,13/m².

Für die 79 SMART-Wohnungen mit Superförderung ist mit Eigenmitteln von rund
€ 60,00/m² und monatlichen Kosten von ca. € 7,50/m² zu rechnen.

Ein Garagenplatz ist ab etwa € 70,00 im Monat zu haben.


Zur Hauptnavigation