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Jetzt anmelden: 22., OASE22+ – Bauplatz D

Die geförderte Neubauanlage ist ein Siegerprojekt des Bauträgerwettbewerbs „OASE22+". Auf einer rund drei Hektar großen unbebauten Fläche, gegenüber der OASE22, entstehen auf drei Bauplätzen insgesamt 510 Wohneinheiten, eine Baugruppe, mehrere Geschäftslokale, ein Kindergarten und ein eigener Park. Zusätzlich wird das Gesundheitszentrum MED22 erweitert. Geplant ist eine Siedlung mit den Schwerpunkten Bewegung und Mobilität.
Der Bauträgerwettbewerb ist Bestandteil der Wiener Wohnbauoffensive.

OASE.inklusiv

Unter dem Motto „inklusiv, gemeinschaftlich, leistbar“ soll die „OASE.inklusiv“ zu einem Ort werden, der Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und sozialen Stellung ein Zuhause bietet. Da es sich um ein Baugruppenprojekt handelt, werden zukünftige BewohnerInnen von Anfang an durch die partizipative Planung der Wohnungen und Gemeinschafträume miteinbezogen. Wichtig in der Nachbarschaft ist eine gute Durchmischung nach Haushaltsformen und Altersstruktur sowie eine generationenübergreifende und sozial nachhaltige Gemeinschaft. So sollen junge Erwachsene, ältere Alleinstehende und Familien genauso ein Zuhause finden wie geflüchtete syrische und irakische Familien mit positivem Aufenthaltsbescheid, die vom Verein „neunerhaus“ im Neubauprojekt betreut werden.

Hinweis:Ab 30.05. können sich Wohnungssuchende mit einem Wiener Wohn-Ticket auf www.wohnberatung-wien.at für dieses Planungsprojekt eintragen.

Eckdaten

  • Neubau
  • 84 geförderte Mietwohnungen, davon 28 SMART-Wohnungen mit Superförderung
  • Bauträger: Neues Leben Gemn. Bau – und Wohn- und Siedlungsgen.m.b.H
  • Planung: einszueins Architektur Bayer und Zilker Baukünstler OG
  • Baubeginn: Ende 2018
  • Bezugstermin: Ende 2020

Projektbeschreibung

Das geförderte Neubauprojekt „OASE22.inklusiv“ auf Bauplatz D ist ein gemeinschaftliches Wohnprojekt und besteht aus drei Gebäuden mit 84 geförderten Mietwohnungen, davon 28 SMART-Wohnungen mit Superförderung. Das Wohnungsangebot umfasst Ein- bis Sechs-Zimmer-Wohnungen mit Größen von 35 bis 137 m². Im mittleren der drei Gebäude befinden sich reihenhausähnliche Maisonettewohnungen mit eigenem Zugang im Hof.  Fast jede Wohnung verfügt über einen privaten Freiraum in Form einer Loggia, eines Balkons oder einer Terrasse. Die drei Niedrigenergiegebäude sind durch einen Laubengang im 2.OG barrierefrei miteinander verbunden. Gemeinschaftsräume fördern den sozialen Austausch in der Nachbarschaft. Die Kooperation mit der Organisation „neunerhaus“ (Wohnen für Wohnungslose und Geflüchtete) erlaubt geflüchtete Familien die Partizipation und Eingliederung in die Hausgemeinschaft und Nachbarschaft von Anfang an.
Im Zentrum des Quartiers befinden sich der Marktplatz sowie ein Park mit Baumbepflanzungen und Spielplätzen (Kreativbereich, Fitness und Motorik-Felder).
Den neuen BewohnerInnen von „OASE.inklusiv“ stehen in der Wohnhausanlage ebenfalls Grün- und Freiflächen zur Verfügung. In der Anlage befinden sich ein großzügiger Innenhof und Spielhof, Vorplatz, Baumbepflanzung und Grünflächen zum Verweilen. 
Eine 137 m2 große, gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse mit Gartenpavillon und Kinderspielecke lädt zum Verweilen ein. Der atriumartige Innenhof mit Spiel- sowie Sitzmöglichkeiten ist für die BewohnerInnen ideal. Flexible Gemeinschaftsräume (sogenannte Allmendflächen) mit Küchenzeile und Sanitäranlagen im Erdgeschoss bieten vielfältige Möglichkeiten der Nutzung durch die Hausgemeinschaft. In partizipativen Prozessen sollen Möglichkeiten wie die Installation von Hochbeeten für die Dachterrasse und die Nutzung der gemeinschaftlichen Freiflächen durch die BewohnerInnen geplant werden. Ein Besiedelungsmanagement mit Workshops für einen guten Nachbarschaftsdialog durch die wohbund:consult ist ebenso geplant, da so das Ankommen in der neuen Nachbarschaft erleichtert wird.

Neben insgesamt 52 Autostellplätzen in der hauseigenen Tiefgarage, befinden sich rund 196 Fahrradabstellplätze auf der Anlage: Es gibt insgesamt 4 Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume und 84 Kellerabteile für die zukünftigen BewohnerInnen.

Lage und Infrastruktur

Das Projektgebiet befindet sich an der Adelheid-Popp-Gasse bzw. der Miriam-Makeba-Gasse in unmittelbarer Nähe der Erzherzog-Karl-Straße sowie der Stadlauer Straße. Die Wohnhausanlage ist eine Ergänzung zum benachbarten Wohnprojekt OASE 22. Anschluss an die Südosttangente gibt es über die Erzherzog-Karl-Straße. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugt, hat es nicht weit zu den S-Bahn-Haltestellen Hirschstetten und Erzherzog-Karl-Straße (S80). Die Straßenbahnlinie 25 fährt in Richtung Donauzentrum, Kagran und Floridsdorf. Mit den Autobuslinien 86A, 87A und 95A kommen die BewohnerInnen nach Breitenlee, zum Gewerbepark Kagran bzw. Aspern Nord.

Zur Auswahl stehen auch diverse Geschäfte des täglichen Bedarfs in der Umgebung. Für größere Besorgungen eignen sich das Donauzentrum oder der Gewerbepark Stadlau. Eine gute medizinische Nahversorgung garantieren Ärzte und Apotheken in der Wohnumgebung sowie das SMZ Ost. Im Quartier selbst gibt es das Gesundheitszentrum MED22, welches mit der OASE22+ erweitert wird. Vielseitig ist auch das Schul- und Kindergartenangebot im Grätzel.

In der Freizeit warten auf Bewegungshungrige zahlreiche Radwege sowie diverse Parkanlagen in der näheren Umgebung. Die Blumengärten Hirschstetten, die Erholungsgebiete Lobau und Donauinsel sind ebenfalls nicht weit entfernt. Im Sommer versprechen das nahe Strandbad Stadlau sowie der Badeteich Hirschstetten rasche Abkühlung. Für Unterhaltung und Filmvergnügen sorgt das Kino- und Entertainmentcenter Donauplex im Donauzentrum. In Aspern gibt es zahlreiche Gastronomie-Lokale, wo man sich kulinarisch verwöhnen lassen kann.

Kosten

Für die 56 geförderten Mietwohnungen mit Eigentumsoption betragen die Eigenmittel rund € 485,00/m², die monatlichen Kosten ca. € 6,99/m².

Für die 28 SMART-Wohnungen ist mit Eigenmitteln von rund € 60,00/m² und monatlichen Kosten von ca. € 7,50/m² zu rechnen.

Ein Garagenplatz ist ab etwa € 70,00 im Monat zu haben.


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