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22., Leben am langen Felde BPL 3

Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Hrachowina entsteht das neue Stadtquartier

„Leben am langen Felde“. Das Areal ist das Ergebnis eines europaweiten Architekturwettbewerbs. Neben geförderten und freifinanzierten Wohnungen sind auch eine private Volksschule, ein Kindergarten sowie Geschäftsflächen geplant.

Leben am langen Felde – durch’s Reden und Tun kommen die Leut‘ zsamm

An der namensgebenden Straße in der Donaustadt entsteht eine Wohnhausanlage, bei der besonders auf Angebote für ein gutes Miteinander geachtet wird. Großzügige Gemeinschaftsräume gehören dazu ebenso wie Quartiersplätze, die das gegenseitige Kennenlernen erleichtern sollen. Damit sich auch alle gut einleben können, ist eine dreijährige Besiedlungsbegleitung mit eingeplant. Dies betrifft die partizipative Gestaltung der Gemeinschaftsräume ebenso wie die Organisation von Hoffesten. Auch SOS Kinderdorf wird hier mit einem Standort vertreten sein.

Kurzbeschreibung

Das Neubauprojekt besteht aus vier Gebäudeteilen in Massivbauweise und umfasst insgesamt 85 geförderte Eigentumswohnungen. Weitere 131 freifinanzierte Eigentumswohnungen werden direkt über den Bauträger vergeben. Natürlich belichtete Stiegenhäuser bieten ein freundliches Entree zu den Wohngebäuden mit Blick auf die attraktiv gestalteten Grünanlagen.
Eine Tiefensonde und eine reversible Wärmepumpe sorgen auf kostengünstige Weise für angenehme Raumtemperaturen. Eine Besonderheit ist, dass im Gebäudeteil G1 ein Standort von SOS Kinderdorf untergebracht wird, um die soziale Durchmischung zu fördern.
Die 85 von der Stadt Wien geförderten Eigentumswohnungen mit ein bis vier Zimmern haben durchschnittliche Größen von 34 bis 97 m². Die Wohn- und Nebenräume sind mit Laminatböden ausgestattet. Alle Wohnungen verfügen über kompakte und flächeneffiziente Grundrisse und eine private Freifläche als Erweiterung des Wohnraumes in Form von Balkon, Loggia, Terrasse oder Eigengarten. Die Sockelgeschoße werden außerdem mit bepflanzten Trögen begrünt.
Jede Wohnung verfügt über raumhohe Fensteröffnungen und getrennte Sanitärräume. Dezentrale Abluft in Bad und WC sowie Nachströmung über Dichtungsentspannung bei den Fenstern sorgen für ein angenehmes Raumklima. Rein nordorientierte Wohnungen werden vermieden. Einige Wohnungen verfügen über Außenjalousien. Außerdem tragen Wohnungseingangstüren der Sicherheitsklasse WK3 zur hohen Wohnqualität bei. Die Erdgeschoßwohnungen sind mit einbruchhemmenden Beschlägen, sperrbaren Griffoliven sowie Rollläden ausgestattet.

Über Beteiligung und Mitgestaltung zu einer guten Hausgemeinschaft

Allen BewohnerInnen steht ein großzügiges Angebot an gemeinschaftlich nutzbaren Räumen zur Verfügung. So ist etwa ein multifunktionaler Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile geplant. Im 1. Obergeschoss sind außerdem ein Fitnessraum mit Sauna und ein Gymnastikraum für Yoga und andere sportliche Aktivitäten vorgesehen. Daran angrenzend gibt es zwei Waschküchen.
Ein Mitbestimmungsbudget für die Erstausstattung der Gemeinschaftsräumlichkeiten soll dazu beitragen, dass die künftigen BewohnerInnen sie bestmöglich nutzen können. Der Zugang zu den Räumen erfolgt über eine elektronische Zutrittsberechtigung.
Auch der Freiraum soll eine verbindende Wirkung entfalten: Quartiersplätze dienen als Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche mit Sitzgelegenheiten und Wasserspendern. Gebäudenahe Kleinkinderspielplätze und ein bauplatzübergreifender Kinder- und Jugendspielplatz ermöglichen es den jüngeren BewohnerInnen, sich im direkten Wohnumfeld auszutoben. Bäume in den Wohnhöfen bieten schattige Verweilmöglichkeiten an.
Ein partizipativer Prozess startet ein Jahr vor und endet zwei Jahre nach der Besiedelung, um die Identifikation der BewohnerInnen mit der Wohnhausanlage zu stärken. Im Zuge dessen sind unter anderem ein Eröffnungsfest sowie die gemeinsame Ausrichtung von Hoffesten geplant. Weiters sind Kooperationen mit sozialen Organisationen geplant. Außerdem soll ein bauplatzübergreifendes „digitales Schwarzes Brett“ allen BewohnerInnen als lokales Kommunikationssystem zur Verfügung stehen.
Bei diesem Projekt stehen fünf Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume zur Verfügung. Insgesamt gibt es am Bauplatz 541 Fahrradabstellplätze. Die hauseigene Tiefgarage bietet Platz für 162 PKW-Stellplätze.

Eckdaten

  • Neubau
  • 85 geförderte Eigentumswohnungen
  • Bauträger: WIENER HEIM Wohnbaugesellschaft m.b.H.
  • Planung: Mischek ZT / Hillinger Mayrhofer
  • Baubeginn: Sommer 2020
  • Bezugstermin: Frühjahr 2022

Lage und Infrastruktur

Das Wohnprojekt entsteht in der Nähe des Friedhofs Kagran und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Breitenleer Straße. Die Anbindung an die Südosttangente ist über die S2 gegeben.
Öffentlich ist die Anlage mit der Straßenbahnlinie 26 sowie mit den Buslinien 22A, 24A und 31A zu erreichen. In der näheren Umgebung befinden sich die U1-Stationen Kagraner Platz und Rennbahnweg.
Im Nahbereich befinden sich diverse Ärzte, eine Apotheke, der Gewerbepark Kagran, das Einkaufszentrum CityGate und das Donauzentrum. Im Quartier ist eine private Volksschule geplant, eine weitere befindet sich am Kagraner Platz. Die Neue Mittelschule am Mira-Lobe-Weg, das BRG in der Theodor-Kramer-Straße, eine Sonderschule in der Lorenz-Kellner-Gasse und die Hertha Firnberg Schule für Wirtschaft und Tourismus runden das umfangreiche Bildungsangebot ab.
Im Quartier ist ein eigener Kindergarten geplant, weitere stehen in der nahegelegenen Markomannenstraße, am Rennbahnweg und in der Bertha-von-Suttner-Gasse zur Verfügung.
Für die Freizeitgestaltung eignen sich die Erholungsgebiete an der Alten und Neuen Donau, der Badeteich Hirschstätten oder die Blumengärten Hirschstetten. Außerdem sind von hier aus die Erste Bank Arena und das Kino- und Entertainmentcenter Donauplex gut erreichbar.

Kosten

Für die 85 geförderten Eigentumswohnungen beträgt der Kaufpreis
ca. € 2.452,00/m² und die monatlichen Kosten liegen bei ca. € 3,30 /m².

Kaufpreis vor Abzug der Wohnbauförderung: € 2.942,00/m²
Wohnbauförderung € 440,00/m², anteilige Rückzahlung (Zinsendienst) in den monatlichen Kosten enthalten

 

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