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Henneberggasse 1-3

Siegerprojekt eines einstufigen, öffentlichen Bauträgerwettbewerbs im Zuge der Wohnbauoffensive 2018-2020.

Gemeinschaft ist alles

Ein von der Stadt Wien gefördertes Projekt, bei dem das gute Miteinander höchsten Stellenwert hat, entsteht gerade im 3. Wiener Gemeindebezirk. Von der Dachterrasse mit Urban Gardening über die Gemeinschaftsküche bis zu den Gemeinschaftsräumen und einer eigenen Werkstatt für Haus und Fahrrad wird hier viel geboten. Auch dem Thema Inklusion wird große Wichtigkeit beigemessen.

Kurzbeschreibung

Das geförderte Neubauprojekt besteht aus zwei Gebäuden in Massivbauweise und gliedert sich mit insgesamt 118 geförderten Mietwohnungen, davon 40 SMART-Wohnungen mit Superförderung, in die Stadtwildnis ein. In Kooperation mit der „Caritas Hilfe in Not“ werden auch „Housing First“ Wohnungen errichtet.
Die Haupterschließung der beiden Stiegen erfolgt über einen gemeinsamen Vorplatz. Im Erdgeschoß ist ein Lokal für Geschäftsflächen beziehungsweise für Gastronomie mit Gastgarten geplant.
Erneuerbare Energie kommt zum Beispiel in Form von Saisonspeicherung in 12 Erdsonden mit Wärmepumpen und „Freecooling“ zum Einsatz. Das ermöglicht die Nutzung von sommerlicher Überschusswärme aus der Fußbodenkühlung.
Die Allgemeinstromkosten werden durch die Errichtung einer Photovoltaikanlage reduziert. Und die Fassadengestaltung bietet eine fixe Beschattung durch Laibung und Gesimse.

Das Wohnungsangebot

Die 78 geförderten Mietwohnungen haben ein bis drei Zimmer und durchschnittliche Größen von 40 bis 76 Quadratmetern. Die 40 SMART-Wohnungen mit Superförderung verfügen über zwei Zimmer und sind im Schnitt 46 Quadratmeter groß. Die Wohnräume sind mit Holzparkettböden ausgestattet. Für ein gutes Raumklima sorgen Holz-Alu-Fenster mit Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung und eine zentrale Wohnraumlüftung durch Abluftventilatoren mit automatisch gesteuerter Lüftungsintensität.
Die Badezimmer sind bei kleineren Wohnungen mit einer Dusche, bei größeren mit einer Badewanne ausgestattet. Die Wohnungseingangstüren entsprechen der Sicherheitsklasse WKIII. Alle Wohnungen verfügen über private Freiräume in Form von Balkon, Loggia oder Terrasse.

Großer Wert auf guter Hausgemeinschaft

Die Dachterrasse ist mit Pergolen zur Beschattung und gemütlichen Sitzbereichen ausgestattet. Direkt an die Dachterrasse anschließend können die BewohnerInnen eine Waschküche nutzen. Eine Gemeinschaftsküche mit direktem Zugang zur Terrasse ermöglicht es, zusammen zu kochen und anschließend im Freien zu essen.
Darüber hinaus laden zwei Gemeinschaftsräume zu verbindenden Aktivitäten ein, hier ist auch ein eigenes Mitbestimmungsbudget für die Erstausstattung vorgesehen.
Gefördert wird all dies durch ein Besiedlungsmanagement der Caritas Stadtteilarbeit für die Dauer von 18 Monaten. Themenschwerpunkte sind Kennenlernen und Nachbarschaft, Aneignen und Mitgestaltung, Kommunikation und Vernetzung. So ist auch ein Willkommensfest zum gegenseitigen Kennenlernen geplant.
Der Kinderspielraum und das Kleinkinderspiel im Freien sind über einen gedeckten Bereich miteinander verbunden. Eine eigene Werkstatt für Haus und Fahrrad ist ebenso geplant wie Lastenräder und eine Ladestation für E-bikes im Radabstellraum. In den großzügig gestalteten Grünflächen laden Sitzstufen zum Verweilen ein.
Fünf Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume und insgesamt 190 Fahrradabstellplätze am Bauplatz schaffen beste Voraussetzungen für junge Familien und begeisterte RadfahrerInnen. 56 PKW-Stellplätze stehen zur Verfügung, Car-Sharing-Angebote sind ebenfalls geplant.

Neubau

  • 118 geförderte Mietwohnungen, davon 40 SMART-Wohnungen mit Superförderung
  • Bauträger: Caelum Development GmbH
  • Planung: Architekt Werner Neuwirth
  • Baubeginn: Sommer 2020
  • Bezugstermin: Frühjahr 2022

Lage und Infrastruktur

Die Anlage entsteht in Neu Marx, in unmittelbarer Nähe zur Rinderhalle (Marx Halle) sowie zur Landstraßer Hauptstraße. Die Anbindung an die A4 Ostautobahn ist über die Schlachthausgasse gegeben, die A23 Südosttangente erreicht man über die Landstraßer Hauptstraße.
Öffentlich ist die Henneberggasse mit den Straßenbahnlinien 18 Richtung Burggasse-Stadthalle bzw. Schlachthausgasse und mit der Linie 71 Richtung Börse bzw. Kaiserebersdorf angebunden. Ebenfalls in der Nähe liegt die S7 Station Sankt Marx. Mit der Linie 18 gelangt man zur U3 Station Schlachthausgasse Richtung Ottakring bzw. Simmering.
Außerdem verkehren hier die Buslinie 74A in Richtung Stubentor bzw. Sankt Marx und die Buslinie 80A in Richtung Praterstern bzw. Neu Marx.
Im Nahbereich befinden sich die Einkaufsstraße Landstraßer Hauptstraße, das Einkaufszentrum Wien Mitte „The Mall“ sowie diverse Ärzte und Apotheken, das Herz-Jesu Krankenhaus und die Rudolfstiftung.
Vom Kindergarten über Volks- und Mittelschulen bis zu Handelsschule und HTL reicht die Nahversorgung mit Bildung für Kinder und Jugendliche. Mit dem Campus Vienna Biocenter ist auch eine Hochschule in der Nähe des Projekts angesiedelt.
Für die kulturelle Freizeitgestaltung bieten sich die Marx Halle, das Theater im Rabenhof, die Arena Wien und die Szene Wien an. Der Robert-Hochner-Park, der Schweizergarten und der Belvederegarten liegen ebenfalls in der Nähe wie der Prater und das Heeresgeschichtliche Museum.

Kosten

Für die 78 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel ca.
€ 302,65/m² und die monatlichen Kosten liegen bei ca. € 8,32 /m².

Für die 40 SMART-Wohnungen mit Superförderung betragen die Eigenmittel ca.
€ 60,00 /m² und die monatlichen Kosten beginnen bei ca. € 7,50/m².

Ein Garagenplatz ist ab etwa € 90,00 im Monat zu haben.

Bei diesen Wohnungen ist je nach Einkommenssituation noch eine zusätzliche Superförderung im Ausmaß von € 0,35/m² (Nutzwert) netto möglich!

 

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