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© BOKEHdesignstudio / F+P ARCHITEKTEN

22., Leben am langen Felde_BPL1

Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Hrachowina entsteht das neue Stadtquartier „Leben am langen Felde“. Das Areal ist das Ergebnis eines europaweiten Architekturwettbewerbs. Neben geförderten und freifinanzierten Wohnungen sind auch eine private Volksschule, ein Kindergarten sowie Geschäftsflächen geplant.

Kurzbeschreibung

Das von der Stadt Wien geförderte Neubauprojekt der Siedlungsunion entsteht auf zwei Bauplätzen mit fünf Bauteilen und umfasst insgesamt 250 geförderte Mietwohnungen, wovon 83 Wohnungen nach den SMART-Richtlinien mit Superförderung errichtet werden. Die Erschließung erfolgt über fünf natürlich belichtete Stiegenhäuser.

Eine Besonderheit ist der Mobility- & Info-Point. Hier können die künftigen BewohnerInnen Fahrräder, e-Bikes und Lastenfahrräder ausleihen. Außerdem findet hier die Organisation des geplanten Car-Sharing-Standorts statt.

Im Erdgeschoß von Bauteil A wird ein achtgruppiger Kindergarten Platz finden. Darüber hinaus richtet der Fonds Soziales Wien sieben Heimplätze für Temporäres Wohnen ein. 

Wohnungsangebot

Die 167 geförderten Mietwohnungen werden als 1-, 2-, 3-, 4- und 5-Zimmer-Wohnungen in durchschnittlichen Größen von 40 bis 118 m² angeboten. 83 SMART-Wohnungen mit Superförderung mit ebenfalls ein bis fünf Zimmern werden in Größen von 39 bis 100 m² errichtet.

In den Wohnräumen und Nebenräumen kommen Laminatböden zum Einsatz. Alle Wohnungen sind mit Kunststofffenstern ausgestattet, wobei großzügige Fensterflächen für ausreichend Licht sorgen. Je nach Erfordernis wird innenliegender beziehungsweise außenliegender Sonnenschutz angebracht. Dabei werden rein nordorientierte Wohnungen vermieden. Eine dezentrale Wohnraumlüftung mit Abluftventilatoren sorgt für beste Luftqualität.

Bei den Erdgeschoßwohnungen sind Pilzzapfenverriegelung und sperrbare Oliven vorgesehen. Die Wohnungseingangstüren entsprechen der Sicherheitsklasse WK3. Alle Wohnungen verfügen über eine private Freifläche als Erweiterung des Wohnraumes in Form von Balkon, Loggia, Terrasse oder Eigengarten.

Treffpunkte für die Gemeinschaft

Im Erdgeschoß von Bauteil D steht ein Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile, Sanitäranlage sowie angrenzender Waschküche zur Verfügung. Hier kann man auch im gemeinschaftlichen Dachgarten im 5. Obergeschoß beim Urban Gardening seinen grünen Daumen ausleben.

Ein weiterer Gemeinschaftsraum mit abtrennbarem Kinderspielbereich und Waschküche, befindet sich im 5. Obergeschoß von Bauteil A1, direkt an diesen Raum schließt die Gemeinschaftsterrasse mit sonnigen und schattigen Sitzbereichen sowie einem Kleinkinderspielplatz an.

Für die Erstausstattung der Gemeinschaftsräume ist ein Beteiligungsprozess mit den künftigen Bewohnerinnen geplant.

Die Jüngeren werde sich über den bauplatzübergreifenden Kinder- und Jugendspielplatz freuen. Quartiersplätze mit Sitzgelegenheiten und Wasserspendern dienen als Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche. Bäume in den Wohnhöfen laden in der warmen Jahreszeit zum Verweilen im Schatten ein.

Ein bauplatzübergreifendes „digitales Schwarzes Brett“ steht als lokales Kommunikationssystem zwischen den BewohnerInnen der einzelnen Wohnprojekte zur Verfügung. Nach der Besiedlung ist die Wahl einer MieterInnenvertretung vorgesehen. Darüber hinaus Ist ein großes Eröffnungsfest zum gegenseitigen Kennenlernen geplant.

Vierzehn Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume stehen zur Verfügung. Am gesamten Bauplatz gibt es insgesamt ca. 590 Fahrradabstellplätze. Die hauseigene Tiefgarage bietet Platz für 173 PKWs.

Eckdaten

  • Neubau
  • 250 geförderte Mietwohnungen, davon 83 SMART-Wohnungen mit Superförderung
  • Bauträger: Siedlungsunion
  • Planung: F+P Arch. ZT / Shibukawa Eder Arch. ZT
  • Baubeginn: Sommer 2021
  • Bezugstermin: Frühjahr 2023

Lage und Infrastruktur

Das Wohnprojekt entsteht in fußläufiger Entfernung zum Kagraner Platz. Die Anbindung an die Südosttangente ist über die S2-Halbanschlussstelle Breitenleer Straße gegeben.

Öffentlich ist die Anlage über die U1 Stationen Kagraner Platz beziehungsweise Rennbahnweg sowie über die Straßenbahnlinie 26 sowie die Buslinien 22A, 24A, 31A erreichbar.

 

Im Nahbereich befinden sich das Donauzentrum, das Einkaufszentrum CityGate, die  Gewerbeparks Stadlau und Kagran sowie diverse Ärzte und Apotheken. Die Klinik Donaustadt befindet sich ebenfalls in der Nähe.

 

Im Bauteil A entsteht ein Kindergarten, darüber hinaus stehen mehrere private und städtische Kindergärten zur Verfügung. Im Quartier ist eine private Volksschule geplant. Weitere Volksschulen, eine Neue Mittelschule, ein Bundesrealgymnasium sowie eine Sonderschule und die Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus runden das Bildungsangebot ab.

In der Umgebung laden die Erste Bank Arena, das Kino- und Entertainmentcenter Donauplex, die Erholungsgebiete Alte Donau, Neue Donau und der Donaupark zur Freizeitgestaltung ein. Weitere Highlights sind der Badeteich Hirschstetten, das Strandbad Gänsehäufel und die Blumengärten Hirschstetten.

Kosten

Für die 167 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel rund
€ 499,03/m² und die monatlichen Kosten liegen bei ca. € 7,09/m².

Für die 83 SMART-Wohnungen mit Superförderung betragen die Eigenmittel rund
€ 60,00/m² und die monatlichen Kosten beginnen bei ca. € 7,50 /m².

Bei diesen Wohnungen ist je nach Einkommenssituation noch eine zusätzliche Superförderung im Ausmaß von € 0,35/m² (Nutzwert) netto möglich!


Ein Garagenplatz ist um etwa € 70,00 im Monat zu haben.

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