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© Architekt Knötzl ZT GmbH

22., Leben am langen Felde_BPL 2

Jetzt anmelden: 22., Leben am langen Felde BPL 2

Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Hrachowina entsteht das neue Stadtquartier
„Leben am langen Felde“. Das Areal ist das Ergebnis eines europaweiten Architekturwettbewerbs. Neben geförderten und freifinanzierten Wohnungen sind auch eine private Volksschule, ein Kindergarten sowie Geschäftsflächen geplant.

Wohnraum für alle Altersgruppen

Das von der Stadt Wien geförderte Neubauprojekt von Heimat Österreich besteht aus fünf Baukörpern und umfasst insgesamt 315 geförderte Mietwohnungen, wovon 106 Wohnungen nach den SMART-Richtlinien mit Superförderung errichtet werden. Die Erschließung erfolgt über fünf natürlich belichtete Stiegenhäuser und die Baukörper werden in Massivbauweise mit hoher Speichermasse errichtet.
Das geförderte Neubauprojekt bietet Wohnanreize für diverse Altersgruppen. So befindet sich auf dem Areal, verteilt auf drei Baukörper, eine Schule bzw. Ausbildungszentrum für Sozialberufe von der Caritas Wien, ebenso wie ein Pflegeheim, eine SeniorInnen-WG sowie das Haus Miriam, das Übergangswohnen für Frauen ermöglicht. Die Einrichtungen werden laut Planung von der „Caritas der Erzdiözese Wien“ betrieben. Im Erdgeschoss ist eine Geschäftsfläche geplant.

Wohnungsangebot

Die 209 geförderten Mietwohnungen verfügen über zwei bis vier Zimmer und sind durchschnittlich 53 bis 86 m² groß. Die 106 SMART-Wohnungen werden mit ein bis vier Zimmern sowie in Größen von 32 bis 84 m² angeboten.
Die Wohnräume werden mit Laminatböden und Kunststofffenstern ausgestattet. Großzügige Fensterflächen ermöglichen ausreichend Licht in den Wohnungen. Für ein zusätzlich sicheres Wohngefühl im Erdgeschoss sorgen sperrbare Fensteroliven. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung schafft ein angenehmes Raumklima. Alle Wohnungen verfügen über einen Abstellraum oder eine gut nutzbare Abstellnische sowie über eine private Freifläche als Erweiterung des Wohnraumes in Form von Balkon, Loggia, Terrasse oder Eigengarten. Vereinzelte Atriumwohnungen besitzen Dachgärten.

Vielfalt an Gemeinschaftsräumen

Fünf Gemeinschaftsräume dienen zum Austausch unter den BewohnerInnen, jeweils angrenzend an einen Gemeinschaftsraum befinden sich fünf Waschküchen. Geplant ist eine Mitbestimmung der BewohnerInnen bei der Nutzung und Gestaltung der Gemeinschaftsräume sowie Gemeinschaftsterrassen. Quartiersplätze stehen als Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche mit Sitzgelegenheiten und Wasserspendern zur Verfügung. Als lokales Kommunikationssystem zwischen den einzelnen Wohnprojekten soll ein bauplatzübergreifendes „digitales Schwarzes Brett“ dienen. Zum gegenseitigen Kennenlernen soll ein Eröffnungsfest stattfinden.
Mehrere Dachgärten mit anmietbaren MieterInnengärten inkl. Wasser- und Stromanschluss, sowie gemeinschaftliche Hochbeete bieten die Möglichkeit für Urban Gardening.
In Kooperation mit der Caritas ist die Ansiedlung unterschiedlicher Pflege-, Bildungs- und Sporteinrichtungen in Kombination mit Wohnen in Planung. Für BewohnerInnen des Hauses und der benachbarten Gebäude wird ein bauplatzübergreifender Kinder- und Jugendspielplatz errichtet, zwei Kleinkinderspielplätze befinden sich im Wohnhof.
Es stehen 22 Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume zur Verfügung, wobei die Kinderwagenabstellräume über die einzelnen Stockwerke verteilt sind. Fahrradabstellplätze sind teilweise in den Kellerabteilen vorgesehen. Insgesamt gibt es rund 720 Fahrradabstellplätze sowie ca. 214 PKW-Stellplätze in der bauplatzübergreifenden Tiefgarage. Geplant ist außerdem ein bauplatzübergreifendes Mobilitätskonzept.

Eckdaten

  • Neubau
  • 315 geförderte Mietwohnungen, davon 106 SMART-Wohnungen mit Superförderung
  • Bauträger: HEIMAT ÖSTERREICH
  • Planung: Arch. DI Josef Knötzl
  • Baubeginn: Frühjahr 2021
  • Bezugstermin: Frühjahr/Sommer 2023

Lage und Infrastruktur

Das Wohnprojekt entsteht in fußläufiger Entfernung zum Kagraner Platz. Die Anbindung an die Südosttangente ist über die S2 gegeben. Öffentlich zu erreichen ist die Anlage mit der Straßenbahnlinie 26 sowie mit den Buslinien 22A, 24A und 31A. In unmittelbarer Umgebung liegen die U1-Stationen Kagraner Platz sowie Rennbahnweg.
Im Nahbereich befindet sich das Donauzentrum, das Einkaufszentrum CityGate und die Gewerbeparke Stadlau und Kagran. Die medizinische Versorgung ist durch diverse Ärzte, eine Apotheke und das SMZ-Ost/Donauspital gewährleistet.
Sehen lassen kann sich das umfangreiche Bildungsangebot mit einem eigenen Kindergarten am Nachbarbauplatz sowie weitere nahegelegene Kindergärten. Eine private Volksschule befindet sich direkt im Quartier sowie weitere Volksschulen und eine Neue Mittelschule in unmittelbarer Nähe. Zudem sind in der Umgebung ein Bundesrealgymnasium, eine Sonderschule, die Hertha-Firnberg-Schulen für Wirtschaft und Tourismus sowie der Bildungscampus Attemsgasse angesiedelt.
Eine vielfältige Freizeitgestaltung ermöglichen die Erste Bank Arena sowie das Kino- und Entertainmentcenter Donauplex. zum Entspannen und Verweilen laden die Erholungsgebiete Alte Donau, Neue Donau sowie der Donaupark ein. Erholung vom Alltag lässt sich außerdem beim Badeteich Hirschstetten, bei den gleichnamigen Blumengärten und beim Strandbad Gänsehäufel finden.

Kosten

Für die 209 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel rund
€ 303,80/m² und die monatlichen Kosten liegen bei ca. € 8,56/m².
Für die 106 SMART-Wohnungen mit Superförderung betragen die Eigenmittel rund
€ 60,00/m² und die monatlichen Kosten betragen ca. € 7,89/m². Bei diesen Wohnungen ist je nach Einkommenssituation noch eine zusätzliche Superförderung im Ausmaß von € 0,35/m² möglich.
Ein Garagenplatz ist ab etwa € 70,00 im Monat erhältlich.

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