
v.l.n.r.: Nicole Büchl (wohnfonds_wien Sanierung), Selma Arapovic (Klubobfrau NEOS Wien), Elke Hanel-Torsch (Wohnbaustadträtin), Waltraud Karner-Kremser (Vorsitzende Wohnbauausschuss SPÖ), Alexandra Bauer (wohnfonds_wien Hauskunft), Gregor Puscher (Geschäftsführer wohnfonds_wien)
"Hauskunft": Europäisches Best-Practice-Modell feiert 6-jähriges Bestehen
Hanel-Torsch/Arapovic/Karner-Kremser: kostenlose Beratungsstelle mit neuem Service für Eigenheime
Die Hauskunft, die kostenlose Beratungsstelle der Stadt Wien zum Thema Energieeffizienz und Sanierungsförderung von Gebäuden, feiert ihr sechsjähriges Bestehen mit einer Erfolgsbilanz: Seit der Gründung im Jahr 2020 wurden rund 23.000 Beratungsgespräche durchgeführt (pro Monat zwischen 300 und 400). Das Interesse an firmenunabhängiger und individueller Beratung rund um Sanierung und Energieeffizienz im Gebäudebereich ist nicht nur ungebrochen hoch, sondern nimmt sogar zu, wie ein Blick auf die Statistik zeigt.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Hauskunft ihre Beratungszahlen um 35 Prozent steigern (Stand Ende September 2026), konkret von rund 2.400 auf 3.250 Beratungen. Auch bei der Zahl der Hauskunft-Veranstaltungen gab es eine deutliche Steigerung, von rund 85 im Jahr 2025 auf mittlerweile 100 im laufenden Jahr.
Seit der Gründung der Hauskunft wurden mehr als 20.000 Sanierungswillige und -interessierte im Rahmen von internen und externen Veranstaltungen informiert, etwa bei Vorträgen, Workshops, Grätzlfesten, bei der #wienwohntbesser-Tour oder auch bei monatlichen Infoabenden für verschiedene Zielgruppen, z.B. Wohnungseigentümer*innen.
Neues Angebot: Förderantrag für Eigenheime leicht gemacht
Damit dieser positive Trend anhält, entwickelt sich die Hauskunft konsequent und zielgerichtet weiter. Zuletzt wurde in Kooperation mit den zuständigen Förderstellen für die Wiener Wohnbauförderung ein neues Beratungsangebot für Eigentümer*innen von Ein- und Zweifamilienhäusern entwickelt, die eine Sanierung planen und dafür eine Förderung beantragen möchten. Die Expert*innen der Hauskunft erklären die einzelnen Schritte der Antragstellung und begleiten die Antragsteller*innen bis zur Einreichung des Förderantrags. Etwaige fehlende oder unvollständige Angaben oder sonstige Hürden werden dadurch bestenfalls schon vor Einreichung des Förderantrags erkannt, was eine zügige Abwicklung für alle Beteiligten unterstützen soll.
„Sechs Jahre Hauskunft zeigen eindrucksvoll, wie wichtig eine kompetente und niederschwellige Beratung für die zukunftsfitte Gestaltung unseres Wohnraums ist. Denn die Sanierung der bestehenden Gebäude ist eine der zentralen Schlüsselfragen, für das qualitätsvolle und leistbare Wohnen der Zukunft in einer Metropole wie Wien. Die Hauskunft begleitet Wienerinnen und Wiener von der ersten Sanierungsidee bis zur konkreten Umsetzung und schafft damit Orientierung in einem oft komplexen Prozess. Dass die Hauskunft mittlerweile auch auf europäischer Ebene als Best-Practice-Beispiel gilt, unterstreicht die Qualität und Innovationskraft dieses Wiener Erfolgsmodells. Als umfassender One-Stop-Shop bündelt sie Wissen, vernetzt Expert*innen und zeigt vor, wie Städte die Energieeffizienz ihrer Gebäude gezielt verbessern und den Vorteil von Sanierungen für die Menschen greifbar machen können. Die Hauskunft wirkt in Wien vor Ort und ist gleichzeitig ein Vorbild, das weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt“, betont Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch.
Das Berater*innennetzwerk umfasst heute rund 50 Expertinnen und Experten. Mit einer Weiterempfehlungsrate von 99 Prozent bietet die Hauskunft eine konstant hohe Beratungsqualität. Dass gute Beratung wirkt, zeigen auch die Zahlen der geförderten Wohnhaussanierung. Allein bis Ende September konnten im Jahr 2026 bereits 130 Sanierungsprojekte mit Gesamtbaukosten von über 250 Millionen Euro auf den Weg gebracht werden.
Das Team der Hauskunft steht für kostenlose, individuelle und firmenunabhängige Beratungsgespräche zur Verfügung - telefonisch unter +43 1 402 84 00, per E-Mail unter beratung@hauskunft-wien.at oder online über www.hauskunft-wien.at/kontakt.


