
29. Kleingartenpreis: Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch gratuliert den Gewinner*innen
Unter dem Motto „Der Kleingarten – gleiche Chancen für Alt & Jung“ stand der diesjährige Kleingartenpreis der Stadt Wien ganz im Zeichen des generationenübergreifenden Miteinanders.
Die Gewinner*innen wurden am 24. Oktober im Rahmen einer festlichen Gala im Wiener Rathaus ausgezeichnet.
Die mehr als 21.000 Wiener Kleingärtner*innen waren eingeladen, am Kreativ-Wettbewerb der Stadt Wien teilzunehmen und ihre Ideen, Bastelarbeiten und Fotos zum diesjährigen Thema einzureichen. Insgesamt gingen 170 Einsendungen ein. Zwölf Preise wurden vergeben: drei Hauptpreise, drei Sonderpreise sowie sechs Preise für Kinder. Die Gewinner*innen durften sich über Geld- und Sachpreise freuen.
Kleingärten verbinden Generationen
„Die Wiener Kleingärten sind Orte des Zusammenkommens. Das Erleben der Natur, das Verwirklichen von Ideen und das Genießen der Freizeit verbindet hier Alt und Jung. Genau dieses Miteinander der Generationen macht unsere Kleingartenanlagen so wertvoll. Der Kleingarten als leistbares Refugium in einer pulsierenden Metropole steht sinnbildlich für diese einzigartige Wiener Melange zwischen Gemütlichkeit und Gschaftigkeit. Der Preis zeigt, wie wichtig es ist, Räume zu schaffen, in denen alle Generationen ihren Platz haben und sich gleichermaßen einbringen können. Denn ein gutes Zusammenleben entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam die Zukunft gestalten können“, so Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch.
Rund 600 Gäste fanden sich am 24. Oktober zur festlichen Gala im Festsaal des Wiener Rathauses ein. Moderator Alex Jokel führte durch das abwechslungsreiche Programm. Für die musikalische Unterhaltung sorgten DJ Chosn Johannes Willrader sowie ABBAriginals. Den Juryvorsitz hatten in diesem Jahr Sylvia Wohatschek, Vizepräsidentin des Zentralverbands der Kleingärtner und Siedler Österreichs, und Hanspeter Nimmerrichter, Präsident des Landesverbands Wien, inne.
Die Hauptpreise
Platz 1: Denis KEGL vom Kleingartenverein (KGV) Franz Siller im 22. Bezirk.
Die Einreichung besteht aus einem Blumentopf mit integrierter Drehscheibe: Auf einer Seite steht die erwachsene Generation, auf der anderen Seite hüpft die junge Generation verspielt durch den Garten.
Platz 2: Paula WILDNER vom KGV Waldhütte im 17. Bezirk.
Hier wurde eine alte Apothekerwaage zu einer Metapher für das diesjährige Wettbewerbsthema umgebaut: Alt(er Kleingarten) vs. Jung(er Kleingarten). In der Mitte die Conclusio: Chancengleichheit entsteht, wenn wir füreinander offen sind, miteinander & voneinander lernen.
Platz 3: Sonja & Herbert SMUTEK vom KGV Sonnenschein im 2. Bezirk. Diese Einreichung zeigt zwei Gartenhandschuhe, die in einem liebevollen Arrangement auf einem Gartenbuch ineinander verschränkt sind. Das Buch soll die Weitergabe von wertvollem Wissen, jahrelangen Erfahrungen und gärtnerischen Erfolgen symbolisieren. Die Hände zeigen das Miteinander.
Die Sonderpreise
Ein Sonderpreis wurde an Claudia Geppert vom KGV Grünland im 2. Bezirk verliehen. Mit ihrer aufwändigen Bastelarbeit hat sie aus einem alten Fensterrahmen ein Gesamtkunstwerk mit einem Gemälde, einem Miniatur-Bücherregal sowie zahlreichen anderen liebevollen Details geschaffen.
Einen weiteren Sonderpreis gewann Ernst Cepak vom KGV Zukunft im 15. Bezirk. Seine aus Holz, Moos und Ton gezauberte Einreichung zeigt zwei Hände – eine große und eine kleine. Sie stehen sinnbildlich für die unterschiedlichen Generationen, die im Kleingarten voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam etwas wachsen lassen.
Einen dritten Sonderpreis erhielt Andrea Schenter vom KGV Ob der Als im 17. Bezirk. Im Mittelpunkt des von ihr eingereichten 40-seitigen Generationen-Fotoalbums stehen Oma, Opa und ihre drei Enkel Emil, Paul und Marli. Es handelt sich um ein liebevoll zusammengestelltes Portfolio, das anhand zahlreicher Fotos, Zeichnungen und Bastelarbeiten das Leben von insgesamt drei Generationen im Kleingarten dokumentiert.
Die Kinderpreise
Der Kinder-Gemeinschaftspreis bis 14 Jahre ging dieses Jahr an zwei Kinder des Kleingartenvereins Am Heuberg im 17. Bezirk. Die Preise bis 14 Jahre wurden an die Kleingartenvereine Am Heuberg, Waldhütte (beide 17. Bezirk) und Frohes Schaffen (21. Bezirk) verteilt. Über die Preise bis 6 Jahre freuen sich der Kleingartenverein Petzgrund (21. Bezirk) und Wasserwiese (2. Bezirk).


