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Gemeindewohnungen NEU

Wiens Gemeindebau wächst und wächst

Die neue Generation der Wiener Gemeindebauten ist ein international beachtetes Erfolgsmodell: 16 neue Gemeindebauten in neun Wiener Bezirken sind bereits übergeben und bezogen – rund 3.900 Bewohner*innen haben dort ein leistbares, modernes und ökologisch nachhaltiges Zuhause gefunden. 10 neue Gemeindebauten in sieben Bezirken sind aktuell in Bau. 

Insgesamt wurden mittlerweile 5.700 Wohnungen für rund 13.000 Bewohner*innen auf den Weg gebracht. Die Wiener Stadtregierung hat zudem beschlossen, weitere 1.500 neue Gemeindewohnungen in die Planung und Umsetzung zu bringen.

Vorteile der Gemeindwohnungen Neu:

  • vielfältige und anpassbare, kompakte Grundrissformen
     
  • private Freiflächen für jede Wohnung sowie begrünte Innenhöfe als Mehrwert des gemeinschaftlichen Lebens
     
  • unverwechselbare, angemessene Gestaltung mit den Ausdrucksmitteln der Gegenwart

Beispiel: Das Siegerprojekt des 1. Gemeindebau NEU in der Fontanastraße

Drei Höfe, ein Wohncluster - "Partitur des Alltags"

Insgesamt bietet das Projekt Platz für 120 Wohnungen auf insgesamt 7.620 m² Wohnnutzfläche. Die Wohnungen haben ein bis fünf Zimmer auf 40 bis 100 m². Alle Wohnungen sind entweder durchgestreckt oder orientieren sich nach zwei Seiten. Knapp 90 Prozent der Wohnungen weisen ein bis drei Zimmer auf, geeignet also für Singles und Paare jeden Alters, Alleinerzieher*innen mit bis zu 2 Kindern sowie Paare mit einem Kind. 

Auch den Bedürfnissen junger Wohnungssuchender wird besonders Rechnung getragen. Die drei Baukörper umfassen jeweils vier, fünf und neun Geschosse. Sie bilden auch den Rahmen für insgesamt drei Höfe, deren Nutzungen unterschiedlich sind. Zusätzlich gibt es Kellerabteile, einen Waschsalon, Kinderwagen- und Fahrradabstellräume sowie eine Fahrradreparaturwerkstatt.

Konzepte für soziale Nachhaltigkeit

Nachbar:schaft:Vertrauen, Nachbar:schaft:Unterstützung
Die Kommunikation in der Gemeinschaft, die Schaffung eines Bewohner*innennetzwerkes und der Organisation gegenseitiger Nachbarschaftshilfe stehen im Fokus und wurden während der Besiedlung auch begleitet. Wichtig für das Wohlbefinden ist nicht nur die vertraute und funktionelle Wohnumgebung, sondern auch die soziale Integration in eine funktionierende Wohngemeinschaft und ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben.  

Nachbar:schaft:Gestaltung, Nachbar:schaft:Vernetzung, Nachbar:schaft:Plätze 
Zentraler Ort für die Bildung der Gemeinschaft sind die drei Höfe. Mit einfachen und effizienten Mitteln wird hier eine größtmögliche Vielfalt an gemeinsam nutzbaren Flächen ermöglicht und gleichzeitig auf die sich im Lauf der Zeit ändernden Anforderungen flexibel reagiert. Die drei Höfe sind mit unterschiedlichen Nutzungen konzipiert:

  • Begegnungshof mit Kinderspielplatz, Sitzgelegenheiten und den besten Voraussetzungen für das gelungene Miteinander von Jung und Alt
  • Ruhehof zum Rückzug und zur gelassenen Entspannung
  • Gemeinschaftshof mit urbanem nachbarschaftlichen Garteln 

Die begrünte Scholle bildet die Basis für die Höfe. Den Bewohner*innen stehen auch die Dachterrassen als Orte der Gemeinschaft zur Verfügung.

Nachbar:schaft:Mobilität 
Die Lage des Bauplatzes ist für die Nutzung des Fahrrads – insgesamt gibt es 254 Stellplätze – sowie des öffentlichen Verkehrs bestens geeignet. Auf einem Nachbargrundstück wurde eine Sammelgarage errichtet – auch für die Gemeindewohnungen NEU.

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