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Gemeindewohnungen Neu

Wien baut wieder neue Gemeindewohnungen!

Insgesamt 4.000 Gemeindewohnungen NEU werden bis 2020 auf den Weg gebracht. Ziel der sozialen Wiener Wohnbaupolitik war es seit jeher, flexibel auf die Wohnbedürfnisse der Menschen einzugehen und Wohnbauten am Puls der Wünsche der Bevölkerung umzusetzen. Das prägt auch die Zukunft des Wohnens in Wien. 

Auf bewährten Grundfesten

Das erste Projekt mit 120 Wohnungen wird auf dem Gelände der ehemaligen AUA-Zentrale in der Favoritner Fontanastraße errichtet. Die Fertigstellung ist im Herbst 2019 vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt wird es bereits die Verlängerung der U1 nach Oberlaa, also in unmittelbarer Nähe zu diesem Projekt, geben. 

Mit dem Projekt in der Fontanastraße gelingt es, hochqualitativen kostengünstigen Wohnraum zu schaffen, der noch dazu eigenmittelfrei ist und sich zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Wien befindet. Es zeichnet sich durch seine kompakten, durchdachten Grundrisse und sein großzügiges Angebot an Gemeinschaftseinrichtungen sowie Grün- und Freiflächen aus. In seinem architektonisch anspruchsvollen Konzept folgt das Projekt dem Prinzip ,Luft, Licht, Sonne‘ des Gemeindebaus des ,Roten Wien der ersten Republik‘.

Die Gemeindewohnungen NEU sind zu 100 Prozent im Eigentum und der Verwaltung der WIGEBA - Wiener Gemeindewohnungs-Baugesellschaft und damit im Eigentum der Stadt Wien.

Vorteile der Gemeindwohnungen Neu:

  • vielfältige und anpassbare, kompakte Grundrissformen

  • private Freiflächen für jede Wohnung sowie begrünte Innenhöfe als Mehrwert des gemeinschaftlichen Lebens

  • unverwechselbare, angemessene Gestaltung mit den Ausdrucksmitteln der Gegenwart
10., Fontanastraße

Das Siegerprojekt: Drei Höfe, ein Wohncluster - "Partitur des Alltags"

Insgesamt bietet das Projekt Platz für 120 Wohnungen auf insgesamt 7.620 m² Wohnnutzfläche Die Wohnungen haben ein bis fünf Zimmer zwischen 40 und 100 m². Alle Wohnungen sind entweder durchgestreckt oder orientieren sich nach zwei Seiten. Knapp 90 Prozent der Wohnungen weisen ein bis drei Zimmer auf, geeignet also für Singles und Paare jeden Alters, AlleinerzieherInnen mit bis zu 2 Kindern sowie Paare mit einem Kind. 

Auch den Bedürfnissen junger Wohnungssuchender wird besonders Rechnung getragen:

Mit der JungwienerInnen-Vormerkung haben Singles bis 30 die Möglichkeit auch eine Zwei-Zimmer-Wohnung zu erhalten. Im Hinblick auf ein Zusammenziehen mit der zukünftigen Partnerin, dem zukünftigen Partner ersparen sie sich dadurch später die Kosten des Umzugs“, erklärt Wohnbaustadtrat Ludwig.

Die drei Baukörper umfassen jeweils vier, fünf und neun Geschosse. Sie bilden auch den Rahmen für insgesamt drei Höfe, deren Nutzungen unterschiedlich sind. Zusätzlich gibt es Kellerabteile, einen Waschsalon, Kinderwagen- und Fahrradabstellräume sowie eine Fahrradreparaturwerkstatt.

Konzepte für soziale Nachhaltigkeit

Nachbar:schaft:Vertrauen, Nachbar:schaft:Unterstützung
Die Kommunikation in der Gemeinschaft, die Schaffung eines BewohnerInnennetzwerkes und der Organisation gegenseitiger Nachbarschaftshilfe stehen im Fokus und werden während der Besiedlung auch begleitet. Wichtig für das Wohlbefinden ist nicht nur die vertraute und funktionelle Wohnumgebung, sondern auch die soziale Integration in eine funktionierende Wohngemeinschaft und ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben. Selbstverständlich wird es eine/n HausbetreuerIn geben, die/der den BewohnerInnen als AnsprechpartnerIn vor Ort zur Verfügung steht.

Nachbar:schaft:Gestaltung, Nachbar:schaft:Vernetzung, Nachbar:schaft:Plätze
Zentraler Ort für die Bildung der Gemeinschaft sind die drei Höfe. Mit einfachen und effizienten Mitteln soll hier eine größtmögliche Vielfalt an gemeinsam nutzbaren Flächen ermöglicht und gleichzeitig auf die sich im Lauf der Zeit ändernden Anforderungen flexibel reagiert werden. Die drei Höfe sind mit unterschiedlichen Nutzungen konzipiert:

  • Begegnungshof mit Kinderspielplatz, Sitzgelegenheiten und den besten Voraussetzungen für das gelungene Miteinander von Jung und Alt
  • Ruhehof zum Rückzug und zur gelassenen Entspannung
  • Gemeinschaftshof mit urbanem nachbarschaftlichen Garteln 

Die begrünte Scholle bildet die Basis für die Höfe. Den künftigen BewohnerInnen stehen auch die Dachterrassen als Orte der Gemeinschaft zur Verfügung.

Nachbar:schaft:Mobilität
Die Lage des Bauplatzes ist für die Nutzung des Fahrrads – insgesamt sind 254 Stellplätze vorgesehen – sowie des öffentlichen Verkehrs bestens geeignet. Auf einem Nachbargrundstück wird eine Sammelgarage errichtet – auch für die Gemeindewohnungen NEU.

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